Die Welt der Parkettarten – Vielfalt für dein individuelles Wohnerlebnis

Die Wahl des richtigen Bodens ist eine Entscheidung für das Leben und prägt das Gesicht deines Zuhauses maßgeblich. In der Welt der Parkettarten findest du für jeden Stil, jede Beanspruchung und jedes Gefühl das passende Gegenstück aus echter Natur. Lass dich von der Vielfalt inspirieren und entdecke, welcher Holzboden am besten zu deiner Persönlichkeit und deinen Wohnträumen passt.

WPC-Terrassen-Dielen sind innovativ

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Kiefer-Massivholz-Parkett-Dielen überzeugen durch eine sehr helle Färbung. Durch diese helle Farbe ist es möglich jeden...

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Eichenholz wird in den verschiedensten Farbtönen angeboten. Eiche in seiner Naturform ist ein helles Holz....

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Teakholz, oder Cumaru wie es ebenfalls gern genannt wird, zählt zu den härtesten Holzarten weltweit....

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Buchenholz ist eindeutig unter den helleren Holzarten einzuordnen. Aus diesem Grund ist die Holzart für...

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Massivholz-Parkett-Dielen: echter Parkett

Massivholz-Parkett-Dielen gelten als echter Parkett, weil diese Art des Parketts bereits lange vor dem Modell...

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Eichenholz eignet sich besser als jedes anderes Holz für Stab-Parkett. Die Gründe dafür sind vielfältig....

Stab-Parkett-Dielen

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Landhausdielen: Räucher-Eiche ist nicht das Gleiche wie Eiche

Eichenholz zählt mitunter zu den besten Edelholzarten überhaupt. Gerade bei dieser Holzart, können aber durch...

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Landhausdielen: Merbau steht für Gemütlichkeit

Merbau gilt als ein sehr formbeständiges Holz. Dies ist auf die hohe Härte des Holzes...

Landhausdielen: Kirschbaumparkett gehört zu den edelsten Holzarten überhaupt

Kirschbaum ist eines der edelsten Hölzer schlechthin. Ein Parkettboden aus diesem wertvollen Edelholz lässt selbst...

Landhausdielen: Jatoba – Qualität in gerader Linie

Jatoba ist genau dann die richtige Wahl, wenn der Boden eher zurückhaltend gestaltet werden soll....

Landhausdielen aus Iroko: Eine Holzart erobert den europäischen Markt

Die Holzart Iroko wird für die Nutzung als Parkett immer beliebter. Dies liegt einerseits an...

Landhausdielen: Eiche ist für jedermann die richtige Wahl

Eichenholz steht seit jeher für allerhöchste Qualität. Dies beruht einerseits auf der hervorragenden Formbeständigkeit, andererseits...

Auf Doussie-Landhausdielen kann man sich verlassen

Doussie ist eine der härtesten Holzarten auf dem gesamten Globus. Aus diesem Grund ist es...

Landhausdielen aus Bambus – ein Gras, das durchaus überzeugt

Bambus ist genau genommen kein Holz, sondern eine Art Gras. Wegen der Verholzung, welche in...

Landhausdielen aus Buchenholz sind nicht nur günstig

Buchenholz zählt mit zu den am weitesten verbreiteten Holzarten im deutschen Raum. Aufgrund dessen sind...

Landhausdielen: Ahorn öffnet Räume auf natürliche Weise

Das Holz der Ahorne ist für seine besonders helle Farbe bekannt. Darum lassen besonders die...

Mit Landhausdielen kann die Maserung des Holzes bestens bewundert werden

Landhausdielen stehen für einen durchgängigen Deckbelag. Hingegen dem Massivparkett bieten die Landhausdielen als Dreischichtparkett einige...

Räuchereiche-Schiffsbodenparkett

Räuchereiche-Schiffsbodenparkett-Dielen bestechen durch ihre elegante dunkle Farbe. Diese Holzart stellt aufgrund seiner Eleganz, sowie seiner...

Teak-Schiffsbodenparkett

Teakholz ist eines der edelsten Hölzer die es gibt. Diese Tatsache beruht auf mehreren Gründen....

Nussbaum-Schiffsbodenparkett

Ein Schiffsboden aus Nussbaum erschafft eine Eleganz, welche mit kaum einem anderen Bodenbelag erreicht wird....

Merbau-Schiffsbodenparkett

Merbau zählt zu den härtesten Holzarten überhaupt. Es ist sogar härter als die für ihre...

Kirschbaum-Schiffsbodenparkett

Kirsch-Schiffsbodenparkett-Dielen eignen sich für so gut wie jeden Wohnstil. Mit diesem Schiffsboden erhält jeder Raum...

Hevea-Schiffsbodenparkett

Die aus dem asiatischen Raum kommende Holzart Hevea, stammt von der Nutzpflanze „hevea brasilianis“. Dieser...

Eiche-Schiffsbodenparkett

Eichenholz ist seit jeher für seine hervorragende Qualität bekannt. Das Holz der Eiche weißt eine...

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Buchenholz bietet die Auswahlmöglichkeit zwischen zwei unterschiedlichen Holzfarben, je nachdem ob die Wahl auf die...

Ahorn-Schiffsbodenparkett

Ahorn ist eine der hellsten Holzarten. Es eignet sich bei der Verwendung für die Schiffsbodenparkett-Dielen...

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Beim Schiffsboden werden die einzelnen Parkettdielen versetzt zueinander verlegt, wie es früher auf den alten...

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Eichenholz überzeugt durch seine hohe Härte. Dadurch ist der Boden einerseits besonders formbeständig, anderseits ist...

Merbau-Fine-Line-Parkett-Dielen stehen für Eleganz und Widerstandsfähigkeit

Merbau-Fine-Line-Parkett-Dielen sind aus vielerlei Gründen genau die richtige Wahl. Dieses Holz ist nämlich einerseits um...

Kirsche-Fine-Line-Parkett-Dielen

Kirschbaum Holz ist aufgrund seiner extrem feinfaserigen, aber dennoch deutlichen Maserung sehr beliebt. Die Bezeichnung...

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Buche-Fine-Line-Parkett-Dielen

Buchenholz zählt ganz klar zu den einheimischen Hölzern, denn mit einer Verbreitung von etwa 14...

Fine-Line-Parkett

Wenn von Fine-Line-Parkett-Dielen die Rede ist, wird eine der interessantesten Parkettarten angesprochen. Hierbei werden feine...

Die Magie der Parkettarten – Mehr als nur Holz unter den Füßen

Wenn du dich mit den verschiedenen Parkettarten beschäftigst, tauchst du ein in eine Welt voller Texturen, Düfte und Farben. Ein Holzboden ist kein statisches Element; er ist lebendig, atmet und verändert sich mit dir. Die Entscheidung für eine bestimmte Parkettart beeinflusst nicht nur die Optik eines Raumes, sondern auch seine Akustik, sein Klima und sein haptisches Erlebnis. Ob du die rustikale Kraft einer alten Eiche spüren möchtest oder die kühle Eleganz von hellem Ahorn bevorzugst – die Auswahl ist so individuell wie dein Fingerabdruck.

In den folgenden Abschnitten führen wir dich durch den Dschungel der Begriffe. Wir erklären dir den Unterschied zwischen dem Aufbau der Dielen, den verschiedenen Holzarten und den faszinierenden Verlegemustern. Unser Ziel ist es, dass du am Ende genau weißt, welches Parkett dein Herz höherschlagen lässt und gleichzeitig den technischen Anforderungen deines Alltags gewachsen ist. Denn Parkett ist eine Investition in Lebensqualität, die bei der richtigen Wahl über Jahrzehnte hinweg Bestand hat.

Unterscheidung nach Aufbau: Massivparkett vs. Mehrschichtparkett

Die erste große Weichenstellung bei der Suche nach deinem Traumboden ist der technische Aufbau der Dielen. Hier entscheidet sich, wie langlebig der Boden ist, wie er verlegt werden kann und wie er auf Temperaturschwankungen reagiert. Beide Systeme haben ihre ganz eigenen Vorzüge, die wir dir hier detailliert vorstellen.

Massivparkett – Das unverfälschte Original

Massivparkett besteht, wie der Name schon sagt, aus einem einzigen, durchgehenden Stück Edelholz. Jede Diele wird direkt aus dem Stamm geschnitten und gehobelt. Dies ist die ursprünglichste Form des Parketts und wird oft als die Königsklasse bezeichnet. Da es keine Leimschichten gibt, besteht der Boden zu einhundert Prozent aus dem gewählten Holz. Das macht ihn extrem wertvoll und langlebig.

Ein großer Vorteil von Massivparkett ist seine enorme Renovierungsfähigkeit. Da die gesamte Dicke der Diele als Nutzschicht dient (abzüglich der Nut-Feder-Verbindung), kannst du diesen Boden theoretisch über Generationen hinweg immer wieder abschleifen und neu versiegeln. Er ist die perfekte Wahl, wenn du ein Haus baust oder sanierst, in dem du sehr lange bleiben möchtest. Allerdings arbeitet Massivparkett auch am stärksten. Das bedeutet, es reagiert sensibel auf Luftfeuchtigkeit und dehnt sich aus oder zieht sich zusammen, was zur Fugenbildung führen kann – ein Charakteristikum, das Liebhaber von altem Parkett sehr schätzen.

Mehrschichtparkett – Der stabile Alleskönner

Mehrschichtparkett, oft auch Fertigparkett genannt, ist eine moderne Entwicklung, die das natürliche Arbeiten des Holzes minimiert. Es besteht meist aus zwei oder drei Schichten, die quer zueinander verleimt sind. Die oberste Schicht ist die sogenannte Nutzschicht aus edlem Echtholz. Darunter befinden sich Trägerschichten aus Nadelholz oder hochdichten Faserplatten (HDF). Dieser Aufbau sorgt für eine hohe Formstabilität.

Durch die gegeneinander arbeitenden Schichten wird das Quellen und Schwinden des Holzes um bis zu 70 Prozent reduziert. Das macht Mehrschichtparkett zum idealen Partner für Fußbodenheizungen. Zudem ist es oft mit Klick-Systemen ausgestattet, was dir eine einfache schwimmende Verlegung ermöglicht. Auch wenn die Nutzschicht hier begrenzt ist (meist zwischen 2,5 mm und 6 mm), reicht sie für zwei bis drei Renovierungszyklen völlig aus, was einer Lebensdauer von 30 bis 50 Jahren entspricht.

Eigenschaft Massivparkett Mehrschichtparkett
Material 100% Edelholz Edelholz-Deckschicht + Träger
Lebensdauer Über 100 Jahre möglich Ca. 30 bis 60 Jahre
Formstabilität Reagiert stark auf Klima Sehr stabil, wenig Fugen
Verlegung Meist vollflächig verklebt Schwimmend oder verklebt
Fußbodenheizung Bedingt geeignet Hervorragend geeignet

Die Formate: Von Landhausdielen bis zum Schiffsboden

Neben dem inneren Aufbau spielt das äußere Format eine entscheidende Rolle für die Raumwirkung. Die Art und Weise, wie die Holzstücke auf der Diele angeordnet sind, erzeugt unterschiedliche optische Rhythmen in deinem Zuhause.

Landhausdielen – Die großzügige Eleganz

Die Landhausdiele (1-Stab-Diele) besteht aus einer durchgehenden Deckschicht. Hier wird die gesamte Breite und Länge der Diele von einem einzigen Stück Holz gebildet. Dies betont die natürliche Maserung und die Größe des Baumes. Landhausdielen strahlen Ruhe und Exklusivität aus. Sie strecken den Raum optisch und wirken besonders in großen Wohnzimmern herrschaftlich und gemütlich zugleich. Wenn du die ungestörte Schönheit der Natur suchst, ist dies deine Parkettart.

Schiffsboden – Lebendigkeit und Dynamik

Beim Schiffsboden (3-Stab-Parkett) sind auf einer Diele drei schmale Holzstäbe nebeneinander versetzt angeordnet. Das Bild erinnert an das Deck eines Schiffes und wirkt sehr belebt. Durch die vielen kleinen Stäbe entsteht ein abwechslungsreiches Farbspiel. Der Schiffsboden ist ideal für kleinere Räume, da er durch seine kleinteilige Struktur Weite suggeriert. Zudem ist er oft preisgünstiger als Landhausdielen, da kleinere Holzstücke verarbeitet werden können.

Stabparkett und Mosaikparkett – Zeitlose Klassiker

Stabparkett besteht aus massiven Einzelstäben, die in verschiedenen Mustern verlegt werden können. Es ist der Inbegriff des klassischen Fischgrät-Bodenbelags. Mosaikparkett hingegen besteht aus noch kleineren Holzlamellen, die oft zu quadratischen Mustern zusammengesetzt sind. Beide Arten sind extrem belastbar und werden heute oft in modernen Architektenhäusern eingesetzt, um einen minimalistischen oder retro-orientierten Akzent zu setzen.

Faszinierende Holzarten – Der Charakter deines Bodens

Jede Holzart hat ihre eigene Seele. Die Wahl des Baumes bestimmt nicht nur die Farbe, sondern auch die Härte und wie das Licht im Raum reflektiert wird. Hier stellen wir dir die wichtigsten Akteure vor.

Eiche – Die unangefochtene Königin

Eiche ist die beliebteste unter den Parkettarten, und das aus gutem Grund. Sie ist extrem hart, elastisch und verfügt über eine markante, wunderschöne Maserung. Eiche ist zudem ein sehr heimisches Holz, was sie ökologisch wertvoll macht. Durch verschiedene Veredelungstechniken lässt sich Eiche in fast jede Farbe verwandeln – von fast weiß bis hin zu tiefschwarz (Räuchereiche). Sie ist der Fels in der Brandung deines Zuhauses.

Nussbaum – Der dunkle Luxus

Wenn du es edel und warm magst, ist Nussbaum die perfekte Wahl. Das dunkelbraune Holz mit seinen lebendigen, oft fast schwarzen Linien verströmt puren Luxus. Nussbaum ist zwar etwas weicher als Eiche, gleicht dies aber durch seine unvergleichliche optische Tiefe aus. Ein Nussbaumparkett ist ein Statement und braucht oft nicht viel Dekoration, um einen Raum wirken zu lassen.

Buche und Ahorn – Licht und Wärme

Buche ist ein sehr helles, leicht rötliches Holz, das für eine warme und freundliche Atmosphäre sorgt. Es hat ein sehr ruhiges Porenbild. Ahorn hingegen ist noch heller, fast weiß bis cremefarben, und wirkt sehr fein und elegant. Beide Hölzer eignen sich hervorragend für modern eingerichtete Wohnungen mit klaren Linien. Beachte jedoch, dass Buche stärker auf Feuchtigkeitsschwankungen reagiert als andere Parkettarten.

Esche und Lärche – Kraftvoll und markant

Esche ist bekannt für ihre enorme Härte und ihre sehr deutliche, fast grafische Maserung. Sie wirkt sehr dynamisch und modern. Lärche hingegen bringt als Nadelholz eine ganz eigene Gemütlichkeit mit sich. Sie ist für ein Nadelholz erstaunlich hart und besticht durch ihre rötliche Farbe und die markante Astzeichnung, die perfekt zum alpinen Stil oder zum modernen Landhaus-Look passt.

Oberflächenveredelungen: Schutz und Haptik

Wie sich dein Parkett anfühlt, wenn du barfuß darüber läufst, und wie pflegeintensiv es ist, entscheidet die Oberfläche. Hier hast du die Wahl zwischen verschiedenen Philosophien.

  • Naturgeölt: Das Öl dringt tief in das Holz ein, ohne die Poren zu verschließen. Das Holz bleibt atmungsaktiv und fühlt sich warm und natürlich an. Du spürst jede Faser.
  • Lackiert/Versiegelt: Eine Schutzschicht aus Lack legt sich über das Holz. Das macht den Boden extrem pflegeleicht und robust gegen Feuchtigkeit und Schmutz.
  • Gebürstet: Die weichen Holzanteile werden mit Metallbürsten herausgearbeitet. Die harte Maserung bleibt stehen, was eine fühlbare Struktur ergibt. Das ist besonders unempfindlich gegen Kratzer.
  • Gekalkt oder gelaugt: Weiße Pigmente werden in die Holzstruktur eingearbeitet, um den beliebten „Skandi-Look“ oder eine antike Optik zu erzielen.

Verlegemuster: Die Geometrie des Wohlbefindens

Ein und dieselbe Parkettart kann völlig unterschiedlich wirken, je nachdem, wie sie verlegt wird. Die Muster geben dem Raum eine Richtung und eine Stimmung.

Fischgrät – Die Rückkehr der Eleganz

Fischgrät ist aktuell eine der gefragtesten Verlegearten. Die Stäbe werden im 90-Grad-Winkel zueinander angeordnet. Das erzeugt eine klassische, herrschaftliche Optik, die wunderbar mit Altbauten harmoniert, aber auch in modernen Neubauten einen spannenden Kontrast bildet. Eine Steigerung ist das französische Fischgrät (Chevron), bei dem die Stäbe an den Enden auf Gehrung geschnitten sind.

Verband-Verlegungen – Ruhe und Struktur

Beim wilden Verband werden die Dielen unregelmäßig versetzt verlegt, was sehr natürlich und modern wirkt. Der englische Verband hingegen setzt auf einen regelmäßigen Versatz um die Hälfte der Dielenlänge, was für Ordnung und Symmetrie sorgt. Diese Muster sind zeitlos und lassen sich in fast jedem Raum anwenden.

Würfelverband und Flechtmuster

Diese Muster bestehen aus Quadraten, die abwechselnd längs und quer verlegt werden. Sie wirken sehr ruhig und stabil. Oft findet man sie in quadratischen Räumen, da sie die Symmetrie des Grundrisses unterstreichen. Sie haben einen leichten Retro-Charme, der heute wieder sehr modern interpretiert wird.

Parkettarten für spezielle Anforderungen

Nicht jeder Raum stellt die gleichen Ansprüche. Während im Schlafzimmer die Gemütlichkeit zählt, muss der Boden im Flur oder in der Küche ganz andere Belastungen aushalten.

Parkett für die Küche und das Bad

Ja, du kannst Parkett auch in Feuchträumen verlegen! Wichtig ist hier die Wahl der richtigen Parkettart. Eiche oder Thermo-Esche sind hier besonders geeignet. Der Boden sollte unbedingt vollflächig verklebt und an den Kanten sorgfältig abgedichtet werden. Eine geölte Oberfläche ist hier oft von Vorteil, da sie Wasser nicht so leicht unter eine Lackschicht ziehen lässt. Ein Holzboden im Bad macht aus einem funktionalen Raum eine echte Wellness-Oase.

Hochkantlamelle – Das „Industrieparkett“ für Extrembelastungen

Wenn du einen Boden suchst, der fast unzerstörbar ist, solltest du dir Hochkantlamellenparkett ansehen. Hier werden schmale Holzstreifen hochkant nebeneinander verleimt. Da die Nutzschicht extrem dick ist (bis zu 22 mm), kann dieser Boden unzählige Male abgeschliffen werden. Ursprünglich für Werkstätten entwickelt, ist er heute ein beliebtes Designelement in modernen Wohnungen und Lofts.

Nachhaltigkeit und Wohngesundheit bei Parkettarten

Wenn du Parkett kaufst, triffst du eine ökologisch wertvolle Entscheidung. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der CO2 speichert. Achte beim Kauf auf Zertifikate wie FSC oder PEFC, die eine nachhaltige Forstwirtschaft garantieren. Ein hochwertiges Parkett dünstet keine Schadstoffe aus und sorgt für eine antistatische Oberfläche, was besonders für Allergiker ein Segen ist. Ein Boden aus echtem Holz ist ein Beitrag zu einer gesunden und nachhaltigen Zukunft.

Tipps für die Auswahl: Was du vor dem Kauf prüfen solltest

Bevor du dich für eine der vielen Parkettarten entscheidest, solltest du dir ein paar Fragen stellen. Wie viel Licht fällt in den Raum? Dunkle Hölzer schlucken Licht, helle reflektieren es. Wie stark wird der Boden beansprucht? Hast du Haustiere oder Kinder? In diesem Fall ist eine gebürstete Eiche oft verzeihender als ein glatter Ahorn. Und ganz wichtig: Nimm dir Zeit für Musterplatten. Holz sieht unter künstlichem Licht im Laden oft anders aus als in deinem eigenen Wohnzimmer bei Tageslicht.

Häufige Fragen zu den verschiedenen Parkettarten – FAQ

Welche Parkettart ist am unempfindlichsten gegen Kratzer?

Am unempfindlichsten sind Parkettarten aus harten Hölzern wie Eiche oder Esche, kombiniert mit einer gebürsteten und naturgeölten Oberfläche. Durch das Bürsten werden die weichen Holzanteile entfernt, sodass die harte Struktur zurückbleibt. Kleine Kratzer fallen in dieser unebenen Struktur kaum auf und können bei geölten Böden zudem punktuell ausgebessert werden, ohne dass der ganze Boden geschliffen werden muss.

Kann man Mehrschichtparkett genauso oft abschleifen wie Massivparkett?

Nein, Massivparkett kann aufgrund seiner Konstruktion häufiger abgeschliffen werden. Bei Mehrschichtparkett ist die Anzahl der Schleifvorgänge von der Dicke der Nutzschicht (Deckschicht) abhängig. Eine Nutzschicht von ca. 3,5 mm erlaubt etwa zwei bis drei professionelle Schleifvorgänge. Da man Parkett im Durchschnitt nur alle 15 bis 20 Jahre schleift, reicht das für eine Lebensdauer von etwa 50 Jahren völlig aus.

Welches Parkett eignet sich am besten für eine Fußbodenheizung?

Für eine Fußbodenheizung ist Mehrschichtparkett (2-Schicht oder 3-Schicht) die beste Wahl. Durch den schichtweisen Aufbau „arbeitet“ das Holz weniger, was Rissbildungen und Fugen bei Wärme minimiert. Wichtig ist zudem ein geringer Wärmedurchlasswiderstand. Eine vollflächige Verklebung sorgt hierbei für den effizientesten Wärmetransport vom Heizsystem in den Raum.

Was ist der Unterschied zwischen Landhausdielen und Schiffsboden?

Der Unterschied liegt in der Optik der Deckschicht. Eine Landhausdiele besteht aus einem einzigen, durchgehenden Stück Holz pro Diele, was sehr ruhig und großzügig wirkt. Ein Schiffsboden hingegen zeigt auf einer Diele drei schmale, nebeneinander versetzte Holzstäbe. Dies wirkt lebendiger und bunter. Technisch gesehen sind beide meist im stabilen Mehrschicht-Verfahren aufgebaut.

Sind dunkle Parkettarten schwieriger zu pflegen?

Dunkle Parkettarten wie Nussbaum oder Räuchereiche wirken sehr edel, zeigen Staub, Krümel oder helle Tierhaare jedoch deutlicher als helle oder mittelfarbene Böden. Auch Kratzer, die bis auf das hellere Kernholz gehen könnten, sind auf sehr dunklen Oberflächen sichtbarer. Wer einen pflegeleichten Boden sucht, fährt meist mit einer mittelfarbenen, strukturierten Eiche am besten.

Welche Parkettarten sind für Allergiker am besten?

Grundsätzlich sind alle Parkettarten hervorragend für Allergiker geeignet, da sie glatt und leicht zu reinigen sind. Es gibt keine Verstecke für Hausstaubmilben wie in Teppichen. Besonders empfehlenswert sind jedoch geölte Oberflächen, da sie das Raumklima durch die Feuchtigkeitsregulierung positiv beeinflussen und antistatisch wirken, was Staub weniger stark anzieht.

Warum ist Eiche die meistverkaufte Parkettart?

Eiche vereint ideale technische Eigenschaften mit zeitloser Ästhetik. Sie ist sehr hart, elastisch und verfügt über ein geringes Quell- und Schwindverhalten. Zudem lässt sich Eichenholz wunderbar farblich verändern. Da Eiche in Europa heimisch ist, punktet sie zudem durch Nachhaltigkeit und kurze Transportwege. Sie ist sozusagen der Allrounder unter den Parkettarten.

Wie lange halten die verschiedenen Parkettarten?

Die Haltbarkeit hängt stark von der Pflege und der Dicke der Nutzschicht ab. Massivparkett kann bei guter Pflege weit über 100 Jahre alt werden. Hochwertiges Mehrschichtparkett hält problemlos 40 bis 60 Jahre. Selbst preiswertere Varianten überdauern bei sachgemäßer Behandlung oft 20 bis 30 Jahre, was sie deutlich langlebiger macht als Laminat oder Vinyl.

Gibt es Parkettarten, die nicht verblassen?

Holz ist ein Naturprodukt und verändert sich unter UV-Licht immer. Helle Hölzer dunkeln meist etwas nach oder bekommen einen warmen Goldton, während dunkle Hölzer wie Nussbaum unter starker Sonneneinstrahlung etwas aufhellen können. Dies ist ein natürlicher Reifeprozess, der zum Charme von Parkett dazugehört. Spezielle UV-Schutz-Lacke oder -Öle können diesen Prozess verlangsamen, aber nicht völlig stoppen.

Kann man Parkettarten mischen?

Das Mischen von Parkettarten in angrenzenden Räumen kann sehr reizvoll sein, erfordert aber ein gutes Auge für Design. Oft wird empfohlen, entweder einen deutlichen Kontrast zu wählen (z.B. helle Esche neben dunklem Nussbaum) oder bei einer Holzart zu bleiben und nur das Format zu ändern (z.B. Landhausdielen im Wohnzimmer und Fischgrät im Flur). Wichtig ist, dass die Aufbauhöhen der verschiedenen Parkettarten zueinander passen, damit keine Stolperkanten entstehen.